Aufbauausbildung - berufliche Qualifikation zur/zum  kreativen Tanz- und Ausdruckstherapeutin/en. 

Die Aufbauausbildung befähigt, das Erfahrene und Erlebte der tanztherapeutischen Basisausbildung in ein bestehendes Berufsbild zu integrieren und die berufsbegleitende Ausbildung abzuschließen. Die Grundvoraussetzungen für die abschließende Berufsbezeichnung Kreative/r Tanz- und Ausdruckstherapeut/in sind das Absolvieren der Basisausbildung, sowie der nachfolgenden Aufbauausbildung.

Die Aufbauausbildung teilt sich in:

Praktikum:Leiten und Begleiten einer Gruppe von Menschen im persönlich gewählten sozialen Feld (mindestens 50 Unterrichtsstunden).

Praktikumsbericht: Protokolle zum obigen Praktikum.

Theoretische Abschlussarbeit: Wir setzen uns theoretisch mit einem Thema unserer individuellen Wahl auseinander und erstellen hierüber eine mindestens 20-seitige Arbeit.

33 Tage Theorie- und Praxisseminare bei Clara Lang und Rico W. Lang, sowie den GastlehrerInnen Dorle Wege und Martin Schulmeister.

Inhalte der 33 Tage Theorie- und Praxisseminare sind: 

Methoden und Techniken der Gruppenleitung in der Tanztherapie und  Supervision von Leitungseinheiten.

Über praktisches Anleiten der Übungsgruppe werden wir uns mit den tanztherapeutischen Techniken, Methoden und Möglichkeiten des Begleitens verschiedener Zielgruppen auseinandersetzen. Wir werden unseren persönlichen Leitungsstil entdecken und entwickeln.   

Psychopathologie I und Psychopathologie II - Die Anwendung der Tanztherapie bei neurotischen Erkrankungen.

In Kleingruppen werden die jeweiligen Krankheitsbilder erarbeitet und die entsprechende tanztherapeutische Methodik mittels Praxisanleitungen vorgestellt. Die Anwendung der Tanztherapie in verschiedenen Arbeitsfeldern wird geübt. Mit Hilfe von Videoaufzeichnungen werden wir die Erfahrungen supervidieren.

Gestaltungstherapeutische Aspekte in der Tanztherapie.

Mit den Augen nehmen wir die Welt um uns herum in Farben und Formen wahr. Unsere inneren Bilder können wir in Gestalten ausdrücken, sichtbar machen und im therapeutischen und tänzerischen Dialog in unseren individuellen Heilungsprozess integrieren. Mit verschiedenen gestaltungstherapeutischen Methoden werden wir das schöpferische kreative Potential unsere Klienten/innen ansprechen.

Lebenspanorama in der Tanztherapie.

Eine besondere Form der Diagnostik mit kreativen Medien ist die "Panoramatechnik", bzw. das "Lebenspanorama", das einen diagnostischen Zugriff auf vergangene,  gegenwärtige und eventuell auch zukünftige Lebenssituationen ermöglicht. Das Lebenspanorama kann aber auch verloren gegangenes Bewegungs-  und Ausdruckspotential reaktivieren und ermöglicht Klienten eine neue  "Bewegungs-/Tanzgeschichte" zu schreiben.

Körper- und leibbezogene Diagnostik in der Tanztherapie.

Körper- und leibbezogene Diagnostik in der Tanztherapie geht davon aus, dass der Körper in seiner Haltung, Gestik/ Mimik und in seiner Bewegung eine wesentliche Ebene ist, in der sich lebensspezifische Prägungen und Einstellungen ausdrücken. In diesem Seminar soll die Wahrnehmung, das Erkennen und therapeutische Bearbeiten dieses Körperausdrucks vermittelt, geübt und vertieft werden. 

Einzelarbeit in der Tanztherapie.

Dieser Abschnitt in der Ausbildung gibt einen Einblick in die Gestaltung und Durchführung von Einzelstunden in der Tanz- und Ausdruckstherapie. Dabei werden Themen wie Erstkontakt und Erstgespräch, verschiedene Phasen einer Einzelsitzung und des gesamten Behandlungsprozesses bearbeitet. Ebenso der Umgang mit Übertragung und Gegenübertragung, Widerstand und Krisen im praktischen Erfahren, im Üben und im theoretisch-methodischen Reflektieren.

Laban-Bewegungsanalyse.

Rudolf von Laban analysierte Bewegungen nach den Gesichtspunkten ihrer Körperorganisation (was?), des Raumes (wo?), der Antriebe (wie?) und der Form (welche?). Seine Methode macht es möglich den Prozess einer Bewegung inhaltlich und formal zu beschreiben und daraus Interventionsmöglichkeiten für die tanztherapeutische Praxis abzuleiten.

Trauma-Arbeit in der Tanztherapie.

Wir befassen uns während des Seminares mit den praktischen und theoretischen Grundfragen traumatherapeutischer Behandlung. Im Mittelpunkt stehen  die Einbeziehung imaginativer Übungen und deren Gestaltung, sowie die  Ich-Stabilisierung mittels tanztherapeutischer Methoden. Dieser ressourcen- orientierte Ansatz unterstützt die Selbstwahrnehmung und die Selbstheilungskräfte  von traumatisierten Klienten. 

Tanztherapeutische Gruppensupervision.

Dieses Seminar ist als Begleitung für das tanztherapeutische Praktikum und die eigene Arbeit gedacht. Wir bieten Räume an, in denen Unklarheiten der therapeutischen Arbeit vertrauensvoll besprochen werden können. Fallbeispiele aus dem Praktikum werden reflektiert und supervidiert. Dadurch können wir unsere  therapeutische Kompetenz erweitern und vertiefen.

 

 

-> Hier finden Sie die aktuellen Termine.

Wege zur persönlichen und beruflichen Entfaltung ... | Wendepunkt | Zentrum für Tanz & Therapie | Tel: 07522/909426 | info@die-tanztherapie.de