Inhalte der Basisausbildung - lernen und sich selbst  vertrauen. 

In Bewegung gehen und lernen, sich im Tanz auszudrücken. Die eigene Wahrnehmung und Kompetenz  entwickeln, tanztherapeutische Grundlagen und Methoden kennen lernen, als Basis für die therapeutische Arbeit. 


Kontaktimprovisation und deren Bedeutung in der Tanztherapie.

Schwerpunkt ist neben dem Erlernen der Technik der Kontaktimprovisation das  eigene Erleben in Bezug auf Nähe, Distanz, Grenzen und Kontaktfähigkeit. Wir bewegen uns mit anderen durch die Sprache der Berührung und des geteilten Gewichts. Wir lernen unseren intuitiven Kräften auch in der Bewegung zu vertrauen. Im Kontakt mit anderen Menschen begegnen wir unseren Berührungsängsten und lernen den nachnährenden Aspekt der Kontaktimprovisation im tanztherapeutischen Geschehen tiefer zu verstehen. 


Die Heilungskraft des Tanzes - Körperbildarbeit in der Tanztherapie.

In einer Atmosphäre von Achtsamkeit, Akzeptanz und Respekt erfahren wir die  heilende Kraft des Tanzes, tanzen unsere Gefühle und Bilder und lassen uns von  der Weisheit unseres Körpers in Bewegung überraschen. Im Zentrum unserer  Aufmerksamkeit steht unser Körperbild. Wir nehmen Kontakt auf mit verdrängten  und ungeliebten Körperteilen, aber auch mit unseren Körperressourcen. Wir setzen einen Integrationsprozess in Gang, der unser Körperselbst stärkt. 


Tanzimprovisation und kreativer Ausdruck - therapeutisches Improvisieren als  kreativer Umgang mit Gefühlen.

Improvisieren und seelische Erlebnisse tänzerisch gestalten. Erfahrungen sammeln mit Zuschauern und Bühne, Kraft, Freude und Kreativität schöpferisch zum Ausdruck  bringen. Tanzimprovisation bringt uns in Kontakt mit lebendigen Gefühlen, wie Stärke, Liebe, Wut, Schmerz und Freude. Diese essentiellen Gefühle entdecken und tanzen wir.


Atem - Stimme - Bewegung - als Weg zum befreiten Ausdruck.

Über Atem- und Körperübungen werden wir die Beziehung zwischen dem ganzen Körper und seiner Verbindung zur Stimme erforschen. Wir werden die  eigentliche Kraft unserer Stimme finden und Lieder, Texte, Gedichte oder eigenes Material, das im Moment entsteht, tänzerisch und kreativ gestalten lernen. 


Familienstellen und Tanz der Gefühle - Systemische und phänomenologische  Aspekte in der Tanztherapie.

Systemische Familientherapie deckt auf, inwieweit wir innerhalb der erweiterten Familie in die Schicksale früherer Familienmitglieder verstrickt sind. Im Familienstellen können wir Verstrickungen neu ordnen, in Liebe aussöhnen und uns die Chance geben, auch leidvolle Schicksale zu steuern und zu wenden. Im Tanz der Gefühle werden wir durch verschiedene Bewegungsmeditationen einen tiefen Zugang zu unseren Emotionen finden und unsere wieder gefundene Lebendigkeit tanzend feiern. 


Körperanatomie und Tanz - Zusammenhänge körperlich und tänzerisch erleben.

Die anatomischen Zusammenhänge unseres Körpers zu erfahren und zu  verstehen wird Hauptinhalt dieses Kurses sein. Über Bewegung und Tanz  gewinnen wir  tieferes Verständnis für Zelle, Knochen, Muskeln und entdecken neue Bewegungsqualitäten. 


Tanz mit Objekten - Intermediale Quergänge in der Tanztherapie.

Objekte in ihrer Form, Farbe, Geruch und Verwendbarkeit inspirieren uns zu innerer und äußerer Bewegung und zu Tänzen. Wir lassen uns bewegen und wir bewegen uns mit den Objekten, alleine oder in der Gruppe und nutzen diese neue und oft freudvolle Möglichkeit, unser Potential spielerisch zum Ausdruck zu bringen.


Trance - Tanz - Ritual - Die Kraft der Imagination.

Trance-Reisen, Trance-Tanz und Rituale verschaffen uns Zugang zu tieferen  Bereichen unseres Unbewussten. In einem sicheren Rahmen kommen wir mit  der Kraft unserer Seele in Kontakt und lernen neue Räume in uns kennen.


Achtsamkeit und Präsenz - Wege zum Selbst.

Innerlich achtsam und wahrnehmend sein und mit der daraus entstehenden Präsenz in den tänzerischen Ausdruck gehen - Ein Schwerpunkt des Kurses ist die Auseinandersetzung mit dem Bereich Bühne. Ein bewusster Ort, der uns die Möglichkeit eröffnet, zu sein, wer wir sind.   


Tanzimprovisation - Gestaltung - Performance - Ein Fest für Leib und Seele.

Diese Intensivwoche erleben wir als Herzstück unserer Arbeit: Die Auseinandersetzung mit unserem Körpererleben, mit Tanzgestaltung und mit Performance, um das  Erarbeitete am Ende der Woche im Ritualraum Bühne zum Ausdruck zu bringen. Die tanztherapeutische Reflexion und Begleitung wird uns während der tänzerischen Gestaltung unserer seelischen Anliegen unterstützen. 


Prozessarbeit - Selbstwert - Tanz - Mitgefühl mit sich selbst. 

"Bist du mitfühlend mit dir selbst, versöhnst du alle Wesen auf der Welt!" (Tao Te King). Wir werden uns an diesem Wochenende noch einmal rückblickend mit dem oft tief greifenden Berührtsein in und nach der Performancewoche verbinden, den Prozess der Tänze analysieren und allmählich, behutsam und verankert im Selbstgefühl,  unterstützt durch prozessorientierte Körperarbeit, tiefere Schichten unserer  seelischen Strukturen kennen lernen. 


"Das innere Kind" - Unsere Kinderseele wieder entdecken.

Unsere Kinderseele spürt auch im Erwachsenenleben noch, was wir als kleine Kinder wollten und wie wir uns fühlten. Sie ist das in uns ist, was viele Jahre später nach der Mutter oder dem Vater, nach Ruhe, Geborgenheit und Zugehörigkeit verlangt. In dieser Ausbildungseinheit widmen wir uns unserem "inneren Kind", erfahren und erlernen Aspekte des Nachnährens, welche heilend auf unsere Kinderseele wirken.


Körper - Wesen und Charakter - Tanztherapeutische Diagnostik.

Der Körper eines Menschen offenbart auf Grund seiner Haltung und Bewegung  zentrale Anschauungen, Selbstkonzepte, Bedürfnisse und Gefühle, die uns entweder einengen oder eine Quelle von Möglichkeiten bieten. Wir werden die Charakterstrukturen in ihrer Verkörperung erfahren und sie bei anderen diagnostizieren lernen. Wir lernen, die Verletzlichkeit unserer verkörperten Seele und ihre unerschöpfliche Kraft zu  sehen und zu begleiten. 


Tanz der Schatten - Verdrängte Persönlichkeitsanteile integrieren.

Um unser Selbst zur Ganzheit und Erfüllung zu führen, braucht es die Integration des "Schattens". Dieser von C.G. Jung geprägte Begriff meint all die Persönlichkeitsanteile in uns, die sich häufig in Faszination oder Ablehnung gegenüber anderen Menschen zeigen. Oft macht sich der "Schatten" über Krankheitssymptome oder Lebenskrisen bemerkbar. Die Befreiung dieser Kräfte führt zur Stärkung von Identität und Vitalität im Lebensalltag und zur Entfaltung unseres verborgenen Seelenpotentials. 

Von der Symbiose zur Individuation - Tiefenpsychologische Erkenntnisse nach Margret Mahler.

Margret Mahlers tiefenpsychologische Erkenntnisse werden wir in einen tanztherapeutischen Zusammenhang stellen, frühkindliche Defizite diagnostizieren lernen, um diese im tanztherapeutischen Geschehen aufzuarbeiten und neue, lebensbejahende Erfahrungen zu integrieren.


Rituale der Heilung - Therapeutische Rituale als Quellen der Kraft.

Wir schaffen neue und zeitgemäße Rituale, welche unsere schöpferische und  seelische Kraft erweitern, um unserem Wesen näher zu kommen. Wir lernen,  wie wir heilende Rituale entwerfen und in unserer Arbeit mit Menschen einsetzen können. Das Abschiednehmen nach zwei Jahren Ausbildung, einer Zeit intensiver innerer und äußerer Berührung und des Lernens, feiern wir ebenfalls im Ritualraum.

  

 

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